Das Missverständnis: Lieferando als Rechnungsaussteller
Wenn das Geld von Lieferando auf Ihrem Konto eingeht, denken viele Restaurantbetreiber: "Der Zahlungseingang ist der Beleg." Das ist leider falsch - und kann bei einer Betriebsprüfung teuer werden.
Lieferando fungiert rechtlich als Vermittlungsplattform und Zahlungsdienstleister, nicht als Käufer Ihrer Speisen. Der eigentliche Kaufvertrag kommt zwischen Ihrem Restaurant (als Leistungserbringer) und dem Endkunden zustande. Lieferando ist dabei nur der digitale Mittelsmann.
Das hat eine entscheidende rechtliche Konsequenz: Die Rechnungspflicht liegt bei Ihnen - nicht bei Lieferando.
Wer ist wer im Lieferando-Dreieck?
Was genau stellt Lieferando zur Verfügung?
Lieferando bietet Restaurants über das Restaurant-Portal einige Dokumente an. Es ist wichtig zu verstehen, was davon für das Finanzamt ausreicht und was nicht:
Was verlangt das Finanzamt von Ihnen?
Das Finanzamt erwartet, dass Sie für jede steuerpflichtige Leistung - also jede Lieferando-Bestellung - einen ordnungsgemäßen Buchungsbeleg vorhalten können. Dieser muss die Anforderungen des §14 UStG erfüllen.
Bei einer Betriebsprüfung wird der Prüfer stichprobenartig Belege anfordern. Können Sie für bestimmte Zeiträume keine ordentlichen Rechnungen vorlegen, ist das ein rotes Flag - und kann zu einer Hinzuschätzung führen.
Ein Restaurantbetreiber macht 180.000 € Jahresumsatz über Lieferando. Bei einer Betriebsprüfung kann er für 6 Monate keine ordentlichen Belege vorlegen. Das Finanzamt schätzt einen 15%igen Sicherheitszuschlag: Das sind 13.500 € zusätzlicher Umsatz - auf den er nun Umsatz- und Einkommensteuer nachzahlen muss. Plus Nachzahlungszinsen von 1,8% pro Jahr.
Die bisherigen "Lösungen" und ihre Probleme
Viele Gastronomen versuchen das Problem auf eigene Faust zu lösen - mit unterschiedlichem Erfolg:
Die einfache Lösung: Automatische Beleggeneration
Bestellbelege.de wurde speziell für dieses Problem entwickelt. Die Browser-Erweiterung liest Ihre Lieferando-Bestellungen aus und generiert daraus vollständige, GoBD-konforme Rechnungen - ohne manuellen Aufwand.
- Automatischer Import aller Lieferando-Bestellungen per Browser-Erweiterung
- Generierung vollständiger Rechnungen nach §14 UStG
- Korrekte MwSt.-Aufteilung (7% Speisen / 19% Getränke) pro Artikel
- Fortlaufende, eindeutige Rechnungsnummern
- Revisionssichere PDF-Speicherung (GoBD-konform)
- Sammel-Download als ZIP für den Steuerberater
Wie oft sollte ich meine Bestellungen importieren?
Die GoBD verlangen eine zeitnahe Erfassung. Entscheidend für den Import ist aber das Lieferando-Portal: Nach 7 Tagen stehen dort keine vollständigen Bestelldaten mehr zur Verfügung.
Bestellbelege.de: Import alle 7 Tage. Danach können bei Lieferando keine vollständigen Daten mehr abgerufen werden. Der Vorgang dauert weniger als eine Minute.
Fazit: Das Lieferando-Rechnungsproblem hat eine einfache Lösung
Lieferando stellt keine GoBD-konformen Rechnungen aus - das ist keine Lücke im System, sondern rechtlich so vorgesehen. Als Restaurantbetreiber sind Sie der Leistungserbringer und damit rechnungspflichtig.
Das klingt aufwändig, ist es mit dem richtigen Tool aber nicht. Bestellbelege.de löst dieses Problem vollständig und automatisch - für weniger als die Kosten einer einzigen Steuerberaterrechnung pro Monat.
Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Steuerberater über Ihre aktuelle Belegsituation. Und wenn Sie noch kein System für Ihre Lieferando-Belege haben: Testen Sie Bestellbelege.de kostenlos.
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